Traumreise ans Ende der Welt

Dolpo

 

Stell dir vor, du wirst vom Wahn befallen, bis ans Ende der Welt zu gehen. Wochenlang durch tiefe Schluchten und über hohe Pässe zu wandern, bis es nicht mehr weiter geht. Du tauchst in eine Welt ein, in der es keine Strassen gibt, kein Telefon, kein Internet und keine World News.
Das Leben der Menschen dort wird vom Rhythmus der Jahreszeiten bestimmt, von den Bedürfnissen der Tiere und vom Glauben.

 

 

Nur dank der Unterstützung einer kräftigen Mannschaft und mit zähen Lasttieren ist es dir möglich, dort hin zu gelangen.

 

 

Ein Küchenteam ist für die Verpflegung der ganzen Gruppe verantwortlich und zaubert unter einfachsten Bedingungen reichhaltige Mahlzeiten auf die Teller.

Du durchwanderst verschiedenste Landschaften, die sich stark auf deine Stimmung auswirken.

 

 

Du begegnest Menschen, deren Leben sich von deinem Leben fundamental unterscheidet.

 

 

Harte Arbeit prägt den Alltag der Menschen. Erst seit kurzem beginnen die Kinder, in die Schule zu gehen. Vorher war das Mitarbeiten ihre wichtigste Lebensschule.

 

 

Die Menschen sind den übergrossen Kräften der Natur oft hilflos ausgeliefert. Im Glauben suchen sie Unterstützung und Trost. Die Religion prägt die Landschaft.

 

 

Diese Reise bescherte uns nachhaltige Eindrücke. Wir träumen davon.

 

 

Bis zu dem Tag, wo wir uns erneut auf den Weg machen, nur um noch tiefer in eine Welt einzutauchen, die für die moderne Gesellschaft weitgehend unbekannt ist.

 

 

Im Upper Dolpo in Nepal, nahe an der Grenze zu Tibet.

Text und Fotos von Karl Schuler

Weitere Fotos von Karl Schuler findest du hier.

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